Eigenschaften
Schmelzpunkt
Temperatur, bei der ein fester Stoff unter Normaldruck in den flüssigen Zustand übergeht.
Der Schmelzpunkt ist die Temperatur, bei der ein kristalliner Feststoff unter einem bestimmten Druck (in der Regel Normaldruck, 101,3 kPa) in den flüssigen Zustand übergeht. Während des Schmelzvorgangs bleibt die Temperatur trotz Energiezufuhr konstant.
Die zugeführte Energie wird nicht zur Temperaturerhöhung, sondern zum Aufbrechen der Gitterkräfte verwendet. Diese Energie nennt man Schmelzenthalpie. Reine kristalline Stoffe haben einen scharfen Schmelzpunkt, Gemische dagegen einen Schmelzbereich.
Wolfram hat mit 3422 Grad Celsius den höchsten Schmelzpunkt aller Metalle. Quecksilber schmilzt bereits bei minus 39 Grad Celsius. Kochsalz (NaCl) schmilzt bei 801 Grad Celsius aufgrund seiner starken Ionenbindung.
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Zum RechnerVerwandte Begriffe
Aggregatzustand
Zustandsform eines Stoffes: fest, flüssig oder gasförmig.
Siedepunkt
Temperatur, bei der der Dampfdruck einer Flüssigkeit dem Umgebungsdruck entspricht.
Ionenbindung
Elektrostatische Anziehung zwischen positiv und negativ geladenen Ionen.
Metallbindung
Bindung im Metallgitter durch delokalisierte Elektronen im Elektronengas.