Bindung
Ionenbindung
Elektrostatische Anziehung zwischen positiv und negativ geladenen Ionen.
Die Ionenbindung entsteht, wenn ein Metall Elektronen an ein Nichtmetall abgibt. Dabei bilden sich positiv geladene Kationen und negativ geladene Anionen, die sich durch elektrostatische Kräfte gegenseitig anziehen.
Ionische Verbindungen bilden geordnete Kristallgitter mit sehr hohen Schmelzpunkten. Im festen Zustand leiten sie keinen elektrischen Strom, da die Ionen unbeweglich sind. In wässriger Lösung oder im geschmolzenen Zustand werden sie zu guten Leitern.
Natriumchlorid (NaCl) ist das bekannteste Beispiel. Die Differenz der Elektronegativität der beteiligten Elemente ist typischerweise größer als 1,7, was auf eine überwiegend ionische Bindung hinweist.
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Zum RechnerVerwandte Begriffe
Ion
Ein Ion ist ein elektrisch geladenes Teilchen, das durch Abgabe oder Aufnahme von Elektronen aus einem Atom entsteht.
Elektron
Das Elektron ist ein negativ geladenes Elementarteilchen in der Atomhülle mit der Ladung minus 1e.
Elektronegativität
Die Elektronegativität ist ein Maß für die Fähigkeit eines Atoms, Bindungselektronen anzuziehen.
Metallbindung
Bindung im Metallgitter durch delokalisierte Elektronen im Elektronengas.