Eigenschaften
Elektronegativität
Die Elektronegativität ist ein Maß für die Fähigkeit eines Atoms, Bindungselektronen anzuziehen.
Die Elektronegativität beschreibt die Fähigkeit eines Atoms in einer chemischen Bindung, die gemeinsamen Elektronen an sich zu ziehen. Sie ist keine direkt messbare Größe, sondern wird über Skalen wie die Pauling-Skala angegeben. Fluor hat mit 3,98 die höchste Elektronegativität aller Elemente.
Innerhalb einer Periode nimmt die Elektronegativität von links nach rechts zu, da die Kernladung steigt, während die Abschirmung gleich bleibt. Innerhalb einer Gruppe nimmt sie von oben nach unten ab, weil die Valenzelektronen weiter vom Kern entfernt sind und stärker abgeschirmt werden.
Elektronegativitätsdifferenzen zwischen gebundenen Atomen bestimmen den Bindungscharakter: Geringe Unterschiede führen zu unpolaren kovalenten Bindungen, große Unterschiede zu polaren Bindungen oder zur Ionenbindung. Elektronegatitivät ist damit eine Schlüsselgröße zum Verständnis chemischer Bindungen.
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Zum RechnerVerwandte Begriffe
Atombindung
Kovalente Bindung durch gemeinsame Elektronenpaare zwischen Nichtmetallen.
Ionenbindung
Elektrostatische Anziehung zwischen positiv und negativ geladenen Ionen.
Halogen
Halogene sind die Elemente der Gruppe 17 mit sieben Valenzelektronen und hoher Reaktivität.
Atomradius
Der Atomradius beschreibt die Größe eines Atoms und beeinflusst seine chemischen und physikalischen Eigenschaften.