Eigenschaften
Reaktivität
Bereitschaft eines Stoffes, mit anderen Stoffen chemische Reaktionen einzugehen.
Reaktivität beschreibt, wie leicht und schnell ein Stoff chemische Reaktionen mit anderen Stoffen eingeht. Sie hängt von der Elektronenkonfiguration, der Ionisierungsenergie, der Elektronegativität und der Bindungsenergie vorhandener Bindungen ab.
Im Periodensystem nimmt die Reaktivität der Metalle innerhalb einer Gruppe von oben nach unten zu, da die äußeren Elektronen weiter vom Kern entfernt und leichter abzugeben sind. Bei Nichtmetallen verhält es sich umgekehrt: Fluor ist das reaktivste Nichtmetall.
Edle Metalle wie Gold und Platin reagieren unter Normalbedingungen kaum, da ihre Ionisierungsenergie sehr hoch ist. Alkalimetalle hingegen reagieren explosionsartig mit Wasser, was ihre extrem hohe Reaktivität zeigt.
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Zum RechnerVerwandte Begriffe
Elektronegativität
Die Elektronegativität ist ein Maß für die Fähigkeit eines Atoms, Bindungselektronen anzuziehen.
Valenzelektron
Valenzelektronen sind die Elektronen der äußersten Schale eines Atoms, die an chemischen Bindungen beteiligt sind.
Metall
Element mit metallischem Glanz, guter elektrischer und thermischer Leiter.
Nichtmetall
Element ohne metallischen Glanz, schlechter Leiter, meist gasförmig oder spröde.