Berechnung

Periodensystem umwandeln in Oxidationszahl bestimmen

Die Oxidationszahl ist eine formale Ladung, die einem Atom in einer chemischen Verbindung zugewiesen wird. Sie hilft dabei, Redoxreaktionen zu analysieren, also Reaktionen, bei denen Elektronen übertragen werden. Die Oxidationszahl ist kein Messwert, sondern eine Rechengröße, die auf festgelegten Regeln basiert. Einmal verstanden, lässt sich die Oxidationszahl für die meisten Verbindungen schnell bestimmen.

Schritt für Schritt

  1. 1 Wende die erste Grundregel an: Elemente in reiner Form haben die Oxidationszahl 0 (z. B. O2, Fe, Na).
  2. 2 Wende die zweite Regel an: Für einatomige Ionen entspricht die Oxidationszahl der Ionenladung (z. B. Na+ hat die Oxidationszahl +1, Cl- die Oxidationszahl -1).
  3. 3 Merke dir die Festwerte: Fluor hat immer die Oxidationszahl -1. Sauerstoff hat meistens -2 (Ausnahme: Peroxide wie H2O2, dort -1; OF2, dort +2). Wasserstoff hat meist +1 (Ausnahme: Metallhydride wie NaH, dort -1).
  4. 4 Nutze die Summenregel: Die Summe aller Oxidationszahlen in einer neutralen Verbindung ergibt 0. In einem Polyion ergibt sie die Ionenladung.
  5. 5 Berechne die unbekannte Oxidationszahl durch Umstellen der Gleichung. Beispiel: In SO4(2-) gilt x + 4 mal (-2) = -2, also x = +6 für Schwefel.
  6. 6 Überprüfe dein Ergebnis: Stimmt die Summe aller Oxidationszahlen mit der Gesamtladung überein?

Schneller im Browser

Auf interaktives-periodensystem.de findest du für jedes Element die typischen Oxidationszahlen und Beispielverbindungen. Das hilft beim schnellen Überblick, welche Oxidationsstufen chemisch sinnvoll sind.

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