Grundlagen
Periodensystem umwandeln in Metalle und Nichtmetalle unterscheiden
Eine der grundlegenden Einteilungen in der Chemie ist die Unterscheidung zwischen Metallen, Nichtmetallen und Halbmetallen. Im Periodensystem sind diese drei Gruppen räumlich klar voneinander getrennt: Metalle dominieren die linke und mittlere Seite, Nichtmetalle die rechte obere Ecke, und dazwischen liegt ein diagonaler Streifen der Halbmetalle. Diese Einteilung ist nicht willkürlich, sondern spiegelt grundlegende Unterschiede in Elektronenkonfiguration und Bindungsverhalten wider.
Schritt für Schritt
- 1 Suche die Trennlinie im Periodensystem. Sie verläuft diagonal von Bor (B) in Gruppe 13 bis Astat (At) in Gruppe 17.
- 2 Elemente links dieser Linie (und die meisten Übergangsmetalle in den Gruppen 3 bis 12) sind Metalle: z. B. Eisen (Fe), Kupfer (Cu), Natrium (Na), Aluminium (Al).
- 3 Elemente rechts dieser Linie sind Nichtmetalle: z. B. Sauerstoff (O), Stickstoff (N), Chlor (Cl), Schwefel (S), Kohlenstoff (C).
- 4 Elemente an der Trennlinie sind Halbmetalle (Metalloide): Bor (B), Silicium (Si), Germanium (Ge), Arsen (As), Antimon (Sb), Tellur (Te), Astat (At). Sie vereinen Eigenschaften beider Gruppen.
- 5 Prüfe die typischen Eigenschaften: Metalle leiten Strom und Wärme, sind glänzend und verformbar. Nichtmetalle leiten kaum Strom, sind oft spröde oder gasförmig.
- 6 Merke dir die Ausnahmen: Wasserstoff steht in Gruppe 1, ist aber ein Nichtmetall. Kohlenstoff ist ein Nichtmetall, kann aber als Grafit Strom leiten.
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Auf interaktives-periodensystem.de lassen sich Metalle, Halbmetalle und Nichtmetalle per Klick farblich hervorheben. So erkennst du die Verteilung im Periodensystem sofort ohne Raten.
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